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Die Weichen für die Zukunft stellen! Für eine soziale und umweltfreundliche Verkehrspolitik

Donnerstag, 26. August 2010, 15:27 Uhr

Der öffentliche Verkehr ist in Österreich zwar (noch) ansatzweise in öffentlicher Hand, für die Öffentlichkeit wird aber nicht gearbeitet. Eine Preiserhöhung jagt die nächste und während wir immer mehr für Mobilität zu berappen haben, werden noch am laufenden Band Streckenabschnitte dichtgemacht und ausgedünnt. Und schon allein der Preis des ÖBB-Sommertickets, der sich innerhalb von zwei Jahren mehr als verdoppelt hat, zeigt, dass mal wieder die Jugend durch die Finger schaut. Wir sagen „uns reicht’s“ und setzen uns für eine Wende im öffentlichen Verkehr in Österreich ein!

Durch eine weitere Liberalisierung (und der darauf folgenden Privatisierung) würde sich die durch die hochdotierten Aufsichtsratsposten ohnehin vorhandene Umverteilung noch weiter fortsetzen: Gewinne werden privatisiert und für die Schulden können wieder wir alle blechen. Die Privatisierungen in Großbritannien, die übrigens die Verantwortlichen in Österreich durchaus als Vorbild sehen, hatten ein komplett verfallenes und desaströses Schienennetz zur Folge, das schließlich gezwungenermaßen wieder verstaatlicht werden musste. In anderen Ländern wie Deutschland wurden ähnliche Erfahrungen gemacht. Eine Wende im Verkehr ist in Österreich höchste Eisenbahn und eine Diskussion über kostenlosen Verkehr muss einsetzen.



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Online-Protest gegen teures ÖBB-Sommerticket trägt Früchte

Freitag, 23. Juli 2010, 16:30 Uhr

Bericht der KJÖ vom Treffen der Protestplattform mit Vertretern der ÖBB

Die erneute Verteuerung des ÖBB Sommertickets vom Vorjahr auf heuer um bis zu 56(!) Prozent hatte zur Folge, dass den Jugendlichen die Reiselust recht schnell im Hals steckengeblieben ist. Vielmehr griff flächendeckender Frust um sich, der mit dem Willen einher ging, sich gegen den Versuch zu wehren, durch Verteuerungen die Jugendlichen die Zeche zahlen zu lassen.

Die Facebook-Seite "ÖBB"-Sommerticket 2010 viel zu teuer - 56% Preiserhöhung sind eine Sauerei!“, die als Reaktion auf die eklatante Preiserhöhung des vermeintlichen Jugendangebotes gegründet wurde, erreichte in den ersten Tagen bereits über 5000 Mitglieder und wuchs mittlerweile auf über 9000 Unterstützer an. Durch den gemeinsamen Online-Protest tausender Jugendlicher wurde auch Vertretern der ÖBB bewusst, dass man den Unmut der zur Kasse gebetenen Jugendlichen nicht einfach ignorieren kann. Sie luden daher Initiatoren der facebook-Plattform – darunter auch ein Mitglied der KJÖ - zu einem klärenden Gespräch nach Wien.



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Werbung für Widerstand

Freitag, 09. Juli 2010, 21:14 Uhr

„WIDERSTAND UND BEFREIUNG“
Zeitzeugen berichten über ihren Kampf gegen den Faschismus (1934-1945)

Der Anlass dafür, dieses Büchlein heraus zu bringen, war der 65. Jahrestag der Befreiung Österreichs vom Hitler-Faschismus. Die Selbstverständlichkeit, in einer demokratische Republik zu leben, hindert viele Mitbürger daran sich darüber Gedanken zu machen, wie die Zweite Republik entstanden ist. Man kennt bestenfalls einige entscheidende Kriegsereignisse und die Namen einzelner verdienstvoller Widerstandskämpfer. Die anderen mutigen und unbeugsamen Antifaschisten, klein an der Zahl, die aber den Boden für große Erfolge aufbereitet haben, geraten in Vergessenheit. Es gibt nur noch wenige Überlebende, die aktiv für die Freiheit Österreichs ihr Leben riskiert haben. Einige von ihnen, die noch in der Lage waren darüber zu berichten, sollen als Zeitzeugen zu Wort kommen und der jungen Generation als Vorbild für standhafte Gesinnung und Widerstand gegen die heute wieder erstarkenden Neonazi dienen.



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"The next song is dedicated to Mumia Abu-Jamal! Free Mumia"

Montag, 05. Juli 2010, 15:04 Uhr

Die KJÖ Wien bei Dead Prez am Donauinselfest 2010


Vorvergangenen Freitag (25.6.) machte sich ein Teil der Wiener KJÖ auf, um auch unter die feiernden Massen auf dem Donauinselfest politische Inhalte hineinzutragen. Dass wir damit am Ende einen relativ großen Erfolg hatten, konnten wir uns im Vorfeld eigentlich nicht vorstellen, da wir in den vergangenen Jahren ziemlich ungemütliche Erfahrungen mit den dortigen „Schlägertrupps“ (=Securities) gemacht hatten…

Doch alles der Reihe nach: Die Idee zu dieser Aktion kam uns als wir das diesjährige Programm des Donauinselfestes ansahen und feststellten, dass Dead Prez, eine afro-amerikanische HipHop-Gruppe aus New York bzw. Florida, die dazu noch sehr fortschrittliche Inhalte in ihren Texten transportieren, den Haupt-Act am Freitag auf der FM4-Bühne stellten.



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Grillfest der KJÖ Kapfenberg: Eat the Rich!

Mittwoch, 30. Juni 2010, 15:53 Uhr

Datum: Samstag, 10. Juli 2010
Zeit: 15:00 - openend
Ort: Franz Bayer- Heim, Kapfenberg

In der Hoffnung auf Sonnenschein laden wir euch herzlichst zum Grillfest der KJÖ Kapfenberg ein. Gegrilltes und günstige Getränke sollen dabei Feierlaune aufkommen lassen,vor allem für diejenigen, die nun endlich ein anstrengendes Schuljahr hinter sich gebracht haben!

Der Eintritt ist natürlich frei!

Mitzubringen sind:
- gute Laune
- Hunger
- viele, viele FreundInnen

Nähere Infos findest du unter: http://www.facebook.com/event.php?eid=131230413577914



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Das Begräbnis einer Partei

Montag, 28. Juni 2010, 16:53 Uhr

Die Sozialdemokratie von 1945 bis heute
Vorabdruck aus vorneweg - Zeitung vor Veränderung


Im letzten Teil dieser Serie haben wir uns mit der Sozialdemokratie in Österreich von ihren Anfängen bis 1945 beschäftigt. Die beim letzten Mal beschriebene SDAP hat mit der Nachkriegs-SPÖ nur mehr recht wenig zu tun. Frei nach Jura Soyfer wollen wir uns also dem Tod einer Partei zuwenden, bei deren momentan stattfinden Begräbnisfeierlichkeiten selbst die reformistischen Elemente der Sozialdemokratie feierlich zu Grabe getragen werden.


Antifaschismus wird zu Antikommunismus

Die SPÖ reihte sich nach 1945 nahtlos in den von den Westmächten forcierten Antikommunismus ein, der schon bald den – falls überhaupt jemals vorhandenen – „antifaschistischen Grundkonsens“ der Zweiten Republik in den Hintergrund drängen und zur führenden Ideologie der Sozialdemokratie werden sollte. Die Entnazifizierung wurde von den Sozialdemokraten nur schleppend vorangebracht, da die Nazis schließlich auch eine Zielgruppe bei Wahlen waren und so saßen schon bald wieder ehemalige Nazis fest im Sattel. In der SPÖ selbst wurden gleichzeitig die linken und anti-kapitalistischen Kräfte wie beispielsweise Erwin Scharf aus der Partei ausgeschlossen.



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Ami, go home! - oder: Barberei mit menschlichem Antlitz

Donnerstag, 24. Juni 2010, 22:42 Uhr

Wie der US-"Friedens"-Präsident Beifall erntete, dies nichts ändert und warum die Taliban zwar rückständig, aber nicht dumm ist.


Barack Obama hat den hageren General Stanley McChrystal gefeuert. Er war seit letztem Jahr Chef der US- und NATO-Streitkräfte in Afghanistan. Der 55-Jährige hatte mehrmals mit abfälligen Bemerkungen über das Vorgehen seiner Regierung in Afghanistan auf sich aufmerksam gemacht - jetzt hat Obama, der an der Heimatfront gegen die Ölpest kämpft, endgültig genug.
Die Ausgabe erscheint zwar erst morgen, Freitag, hat aber schon vorher für viel Wirbel gesorgt. Auf der Website des Rolling Stone erschien unter dem Titel "Der abtrünnige General" die Vorabveröffentlichung einer Reportage über McChrystal. Dort greift er das offizielle Washington auf plumpe Weise an; so lästert er etwa über "Weicheier im Weißen Haus".
Obama zitierte ihn daraufhin am Mittwoch zu sich in die Pennsylvania Avenue. Zuvor hatte der Präsident dem General "mangelhaftes Urteilsvermögen" attestiert. Nach einer halben Stunde verließ ein geduckter McChrystal den Präsidentensitz. Daraufhin erklärte Obama, der General habe seinen Rücktritt angeboten. Die Entscheidung sei ganz klar nur "eine personelle, keine politisch-strategische", so der "Friedens"-Nobelpreisträger. So viel zum Change.



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Lass dich nicht für dumm verkaufen... Auch bei der ÖBB sollen wir Jugendliche die Zeche zahlen!

Donnerstag, 24. Juni 2010, 21:43 Uhr

Über Geschmäcker lässt sich bekanntlich streiten, so auch über den Werbespot für das ÖBB-Sommerticket 2010 für alle bis 26. Bei einer solch saftigen Preiserhöhung gibt es aber keine Diskussion mehr: Knapp 70¤ für das ÖBB-Sommerticket (für 20- bis 26-jährige) und nicht weniger als 39¤ für die jüngere Generation sind alle mal zu viel!

Um 56 (!) Prozent wurde das Zugticket für Jugendliche bis 19 Jahre im Vergleich zum Vorjahr teurer und innerhalb von nur zwei Jahren hat sich der Preis mehr als verdoppelt. Auch die 20- bis 26-jährigen müssen heuer 17 Prozent mehr bezahlen! An dieser Stelle sei auch nochmals an die fünf prozentige Preiserhöhung sämtlicher Zugtickets der ÖBB im vergangenen Jahr erinnert.

Während bei der Jugend abkassiert wird, bringen SPÖ und ÖVP ihre Schäflein ins Trockene. Jüngstes Beispiel für eine solche politische Postenbesetzung ist wohl Herr Nikolaus Pelinka (23). Der ehemalige Sprecher der SPÖ-Unterrichtsministerin hat offenbar zu einer steilen Karriere bei der österreichischen Bahn angesetzt. Als Pelinka Anfang April in den ORF-Stiftungsrat berufen wurde, musste eine neue Arbeit her. Denn schließlich lässt sich die Tätigkeit im Stiftungsrat nicht so einfach mit jener als Sprecher eines Ministeriums vereinbaren. Der neue Job ergab sich nun eben bei der ÖBB, die ganz „zufällig“ SPÖ-Ministerin Bures unterstellt ist. Ähnliches soll sich ja auch mit Ernst Strasser (diesmal aber ÖVP) abgespielt haben. -Wer da an Freunderlwirtschaft denkt, ist wahrlich ein Schelm.


Die KJÖ unterstützt die Facebook-Aktion »"ÖBB"-Sommerticket 2010 viel zu teuer - 56% Preiserhöhung sind eine Sauerei!«.



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"Ba-Ba-Banküberfall": Kreativer Protest erhält viel Zuspruch

Sonntag, 20. Juni 2010, 23:12 Uhr

Unter dem Titel „Ba-Ba-Banküberfall“ organisierte die Kommunistische Jugend (KJÖ) Graz am 18. Juni eine Protestaktion vor der „Bank Austria“-Filiale in der Grazer Herrengasse. Dabei verliehen SchülerInnen, Studierende, Universitätsangehörige sowie auch junge ArbeiterInnen ihrem Ärger Ausdruck, dass Banken und Konzerne mit Milliardenbeträgen aus der selbstverschuldeten Krise gerettet wurden, während der Bildungsbereich wie auch das Sozialwesen finanziell ausgehungert wird. Um der gesellschaftlichen Schieflage Ausdruck zu verleihen, verkleideten sich zwei Jugendliche als Bankdirektoren, die den Umstehenden Geld aus den Taschen zogen um sich schließlich mit 100-Euro-Scheinen Zigarren anzündeten.

„Heruntergekommene Schulgebäude, überfüllte Hörsäle, fehlende Lehrmittel, katastrophale Betreuungsverhältnisse. Dazu kommen Prüfungsstress, Notendruck, fehlende Mitbestimmung und steigende Kosten für alle möglichen Selbstbehalte. Österreichs Schulen und Universitäten sind seit Jahren Krisengebiete“, stellte die KJÖ im Aufruftext fest.



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26 Teams, 300 BesucherInnen: "Kicken gegen Rechts" war ein voller Erfolg

Sonntag, 20. Juni 2010, 22:03 Uhr

Bei hochsommerlichen Temperaturen fand am 12. Juni im Grazer Augarten die zweite Auflage des Fußballturniers „Kicken gegen Rechts“ statt, das von der Kommunistischen Jugend in Zusammenarbeit mit dem MigrantInnenverein IKEMBA organisiert wurde. 26 Mannschaften – und damit doppelt so viele wie im vergangenen Jahr – kämpften in der Vorrunde auf drei Spielfeldern bei sengender Hitze um jeden Punkt, nach 50 Vorrundenspielen standen jene Mannschaften fest, die ins Achtelfinale aufstiegen.

In spannenden Spielen konnten sich dabei die Teams „Ikemba“, „Team Rot“, „Spektral Rebels“ und „Augarten (b)“ durchsetzen. Im Finale standen sich schließlich „Ikemba“ und die „Spektral Rebels“ gegenüber, das Erstere für sich entscheiden konnten. Für die GewinnerInnen gab es eine Kiste Bier, Pokale und Exemplare unserer „Laut gegen Rechts“-CD.

Die über 300 BesucherInnen und SpielerInnen unterschiedlichster Herkunft genossen einen Fußballnachmittag, der nicht nur spannend war, sondern auch ein klares Zeichen gegen Rassismus und Rechtsextremismus setzte. Nach den Erfolgen in diesem und im vergangenen Jahr ist eine Neuauflage im Jahr 2011 so gut wie beschlossene Sache.



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