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Zur sozialen Lage der österreichischen Jugend.

Alle jungen Menschen haben Wünsche, Hoffnungen und Träume. Wir wünschen uns ein selbstbestimmtes Leben. Ein Leben ohne finanzielle Sorgen, ohne ständigen Druck und ohne Zukunftsängste. Ein Leben, in dem wir unseren Interessen nachgehen können und dabei die Erfahrung von Freundschaft, Liebe und Solidarität machen. Diese Hoffnungen sind für uns KommunistInnen keine Utopie. Wir sehen sie als Grundrechte aller Menschen an.

Der Kapitalismus aber verweigert diese Grundrechte, indem er Profitinteressen über menschliche Bedürfnisse stellt. Das Leben sei kein Wunschkonzert, sagt man uns. Und tatsächlich bereiten die heutigen und künftigen Zustände immer mehr jungen Menschen Bauchschmerzen. Die Bedingungen in den Betrieben, Büros, Schulen und Universitäten werden härter, das Einkommen reicht immer seltener zum Auskommen, und in der immer weniger werdenden Freizeit hat man ohne dicke Geldtasche kaum noch Möglichkeiten.

Die heutige Jugend wird die erste Generation der Nachkriegszeit sein, die nicht wie bisher üblich den Lebensstandard ihrer VorgängerInnen übertreffen wird. Im Gegenteil: Unsere Generation wird sogar dahinter zurückfallen. Schlechter zu leben als unsere Eltern ist das Programm, das der Kapitalismus für die allermeisten von uns zu bieten hat. Eine lebenswerte Zukunft ist das nicht.

Zukunftskiller Kapitalismus

SchülerInnen, Lehrlinge, junge ArbeiterInnen, Studierende sowie erwerbslose Jugendliche erleben, dass der Druck auf sie ständig zunimmt. Im Windschatten der Krise betreibt die Bundesregierung unter dem Kommando von Industriellenvereinigung und EU immer massiveren Sozialraub und Bildungsabbau. Die Unternehmen nützen die Krise, um Löhne und soziale Standards zu senken und gleichzeitig den Arbeitsdruck zu erhöhen. Der einsetzende wirtschaftliche Abschwung wird zu einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit führen, was wiederum Armutsgefährdung sowie den Druck auf die Beschäftigten steigen lässt. Da junge Menschen in der Regel über niedrigere Einkommen verfügen, sind sie von der hohen Inflation besonders betroffen. Schulen und Universitäten galten bereits bisher als Stiefkinder der heimischen Politik. Die leeren Staatskassen, Ergebnis neoliberaler Politik, werden die Situation des Bildungswesens weiter verschlimmern.

Auch höhere Bildungsabschlüsse sind heute keineswegs mehr eine Garantie für erfolgreiche berufliche Positionierung. Normal-Arbeitsverhältnisse weichen unter dem Zauberwort „Flexibilisierung“ nicht-existenzsichernden Arbeitsbedingungen. Wir sind die „Generation Praktikum“, die sich schlecht oder gar nicht bezahlt von Job zu Job hantelt und dabei auf sämtliche soziale Rechte verzichten muss. Von Zukunftsplanung können viele junge Menschen aufgrund unsicherer Perspektiven, Arbeitslosigkeit oder Armut nur träumen.

Österreich – Eine Klassengesellschaft.

Chancengleichheit ist in Österreich ein leeres Wort. Kinder aus ArbeiterInnenfamilien oder Jugendliche mit Migrationshintergrund haben im Bildungswesen wie im Arbeitsleben von Beginn an schlechtere Startbedingungen. Ähnlich verhält sich die Situation von Mädchen und jungen Frauen, die nicht nur mit massiven Einkommensnachteilen gegenüber ihren männlichen Kollegen zu kämpfen haben.

Das österreichische Bildungssystem führt zu massiver sozialer Selektion, benachteiligt also Kinder aus armen Bevölkerungsgruppen. Am deutlichsten wird dies beim Blick auf die soziale Zusammensetzung der Studierenden: Der Anteil von Studierenden, deren Eltern als höchsten Abschluss eine Lehre haben, beträgt knapp 35 Prozent. Der Anteil von Menschen mit Lehre als höchsten Abschluss an der Gesamtbevölkerung beträgt aber mehr als 65 Prozent. Wir sehen also: Für Kinder aus AkademikerInnenfamilien ist die Hürde auf die Universität wesentlich niedriger. Kindern aus proletarischen und/oder migrantischen Milieus steht nicht nur eine höhere Bildungslaufbahn aufgrund der elterlichen Biographie wesentlich ferner. Für viele Eltern ist ein längerer Schul- oder gar Universitätsbesuch schlichtweg nicht leistbar. Beim Start ins Berufsleben wiederum fehlen die in Österreich nach wie vor so wichtigen Beziehungen.

Die betroffenen Jugendlichen können aus dieser tristen sozialen Situation schwer ausbrechen: Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss verdienen wesentlich weniger und sind zudem häufiger von Arbeitslosigkeit und Armut betroffen. Mehr als 285.000 Jugendliche sind in Österreich armutsgefährdet, das sind rund 13 Prozent der Menschen zwischen 10 und 27 Jahren. Armut wird in ähnlichem Maße „vererbt“ wie Bildungslaufbahnen.

Österreichs Jugend – Ein Überblick

In Österreich leben etwas mehr als 1,5 Millionen Menschen zwischen 15 und 29 Jahren. Beinahe 400.000 Jugendliche besuchen mittlere bzw. höhere Schulen (AHS, BHS, BMS), an den österreichischen Universitäten studieren etwa 350.000 vorwiegend junge Menschen. Über 130.000 Jugendliche absolvieren eine Lehre, bei jungen Frauen dominieren die Lehrberufe Einzelhandel, Bürokauffrau und Friseurin, junge Männer lernen an erster Stelle in den Berufen Kraftfahrzeug-, Installations- und Elektroinstallationstechnik. Insgesamt gehen etwas mehr als eine Million junger Menschen einer Erwerbstätigkeit nach, Lehrlinge bzw. erwerbstätige Studierende mit eingerechnet. Rund 80.000 Jugendliche unter 25 Jahren sind arbeitslos.

Die Situation von Lehrlingen und junge ArbeiterInnen

Der Großteil der Lehrlinge in Österreich muss mit einem Einkommen über die Runden kommen, das weit unter der Armutsgefährdungsschwelle von 994 Euro liegt. Gesetzlich verbotene Überstunden, die oft nicht ausbezahlt werden, sowie unerlaubte „ausbildungsfremde Tätigkeiten“, wie der Einsatz als Putzkraft oder Rasenmähen für den Chef, gehören für die allermeisten Lehrlinge zum Alltag.
Die Reallöhne stagnieren in Österreich seit vielen Jahren. Die höhere Arbeitsproduktivität wird ebenso wenig abgegolten, wie die ständig steigende Inflation. Im Klartext heißt das: Die ArbeiterInnen leisten mehr und müssen höhere Preise zahlen, haben aber Jahr für Jahr weniger zum Leben. Dabei sind es die arbeitenden Menschen, die den gesellschaftlichen Reichtum erarbeiten. Die Früchte ihrer Arbeit fallen aber den Unternehmern, Banken und Aktionären zu.
Verschärft hat sich neben der drückenden finanziellen Situation und dem zunehmenden Arbeitsdruck auch das Regime in den Betrieben. Arbeitsgesetze werden immer dreister umgangen, Überstunden werden oft nicht abgegolten, das Betriebsrätegesetz wird mit Füßen getreten, und die Demokratie endet zumeist ohnehin vor dem Werkstor. Verbunden mit der Angst vor Arbeitslosigkeit ergibt das eine Situation, in der es ArbeiterInnen und Angestellten immer schwerer fällt, auf ihre sozialen und demokratischen Rechte zu pochen.

Die Situation von SchülerInnen

Das österreichische Schulsystem stammt aus dem vorvorletzten Jahrhundert. Neue Lehrmethoden finden kaum Eingang, der Frontalunterricht stellt den Regelfall dar. Staatliche Kürzungen haben überforderte LehrerInnen, schlecht beheizte und überfüllte Klassenräume und veraltete Lehrmittel zur Folge und erhöhen wiederum Jahr für Jahr die Ausgaben für teuren Nachhilfe-Unterricht. Wer sich das nicht leisten kann, fällt – im wahrsten Sinne des Wortes – durch. Dazu kommen hohe Kosten durch Schulbuch-, Kopier- oder Fahrtkostenbeiträge und vor allem durch kostspielige Schulausflüge. Soziale Selektion erschwert Kindern aus ArbeiterInnen- bzw. MigrantInnenfamilien den Zugang zu höherer Bildung: Ärmere werden benachteiligt und schaffen es in Folge seltener bis zur Matura. Demokratische Mitsprache von SchülerInnen steht in den allerwenigsten Schulen auf der Tagesordnung.

Stattdessen steigt im Zuge des staatlichen Rückzugs aus der Schulfinanzierung („Schulautonomie“) der Einfluss von Konzernen. Diese bringen nicht nur ihre Werbung an Reklametafeln in Schulen sowie in Heften an, sondern bestimmen zunehmend Unterricht und Lehrinhalte mit – freilich verknüpft mit handfesten wirtschaftlichen Interessen. Zudem ist im System des Kapitalismus umfassende Bildung für alle gar nicht vorgesehen. Vielmehr soll nur das gelehrt werden, was man für die Ausübung des späteren Berufs braucht. Kritische Köpfe kann „die Wirtschaft“ nicht gebrauchen, daher wird den SchülerInnen auch so gut wie kein Mitspracherecht zugesprochen.

Die Situation der Studierenden

Die finanzielle Situation der Universitäten ist katastrophal. Nach Jahrzehnten des Kaputtsparens sind die Hörsäle überfüllt, viele Einrichtungen desolat, und das Lehrangebot wird von Semester zu Semester weiter ausgedünnt. Gleichzeitig steigt der Druck auf Studierende durch Verschulung des Universitätssystems, Studieneingangsphasen und Reduzierung von Prüfungsantritten. Dazu kommt, dass die soziale Situation der Studierenden immer drückender wird: Kürzungen bei der Familien- und Wohnbeihilfe oder studentischer Selbstversicherung, aber auch rasant steigende Lebenserhaltungskosten und Mietpreise zwingen immer mehr Studierende neben ihrem Studium (noch mehr) zu arbeiten. Damit tritt die soziale Ungleichheit immer deutlicher zutage. Zwischen 1998 und 2009 sank an den Universitäten der Anteil von Kindern aus einer niedrigen sozialen Schicht von 26 auf 18 Prozent. Erhöht hat sich hingegen die Zahl der StudienabbrecherInnen.

Gemeinsam kämpfen!

SchülerInnen, junge ArbeiterInnen und Studierende sind also gemeinsam von den Folgen des kapitalistischen Systems betroffen. Der Kapitalismus verweigert uns unsere Grundrechte, erschwert unsere Lebensbedingungen und bietet uns keine Zukunft. Junge Frauen und MigrantInnen, Jugendliche in queeren Lebensformen oder Menschen mit Behinderung sind dabei doppelt und dreifach von Ausbeutung, Diskriminierung und Repression betroffen. Junge Menschen, die sich für Antifaschismus, Umweltschutz, Frieden oder kulturelle Freiräume einsetzen, geraten tagtäglich an die Grenzen des kapitalistischen Profitsystems. Diese Kämpfe kann niemand alleine austragen. Dafür müssen wir die Vereinzelung, aber auch Rassismus, Sexismus, Ellbogendenken, Flucht in Alkohol und Drogen oder ein scheinbar unpolitisches Privatleben überwinden.

Nur wenn wir uns gemeinsam organisieren sind wir nicht länger wehrlose Opfer des kapitalistischen Systems, sondern werden zu einer Bewegung. Erst durch soziale Kämpfe mit einer sozialistischen Zukunftsperspektive können wir das Grundrecht auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Ausbeutung oder Zukunftsängste verwirklichen.

Termine

   Mai  2013
MDMDFSS
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  • Wien: Internationalistischer 1. Mai
    Beginn: 01.05.13 10:00
    Wo: Oper / Sigmund-Freud-Park
    Beschreibung: Gegen Sozialabbau, Rassismus und Krieg: Einheit – Birlik - Jedinstvo!

    Internationalistische 1.Mai-Demonstration in Wien und KOMintern-Fest im Sigmund-Freud-Park (bei Votivkirche)

    Aufruf zur Demo: http://ak-wahlen.at/de/1Mai
  • Graz: Demo und Fest
    Beginn: 01.05.13 10:30
    Wo: Graz - Südtirolerplatz
    Beschreibung: WOHNEN MUSS LEISTBAR WERDEN!
    HANDELN STATT REDEN!

    Für eine neue Politik im Land!

    Die Leute sind der "Sparprogramme", Belastungen und der politischen Panik müde. Stabilität und Ausgewogenheit stehen im Zentrum unseres Handelns für die benachteiligten und ausgebeuteten Menschen.

    • Leistbares Wohnen für alle!
    • Weg mit der Rückzahlungspflicht für Pflege und andere soziale Leistungen!
    • Arbeit und Daseinsvorsorge in öffentlicher Hand!
    • Löhne, Pensionen und Ausgeichszahlungen mit denen man auskommen kann!
    • Gesundheitsversorgung ohne Selbstbehalte – Weg mit der Zweiklassenmedizin!
    • Gesicherte Altersvorsorge – auch im Pflegefall!
    • Gerechtigkeit bei Bildung!

    Ab 13 Uhr MAIFEST im VOLKSHAUS
    mit
    Sigi Maron
    Internationaler Küchenstraße
    Bücherflohmarkt
  • Salzburg: Heraus zum 1. Mai, Kampftag der Arbeiterklasse!
    Beginn: 01.05.13 11:00
    Wo: Salzburg - Bahnhofsvorplatz
    Beschreibung: Startpunkt: Bahnhofsvorplatz
    Beginn: 11:00
    Endpunkt ebenfalls Bahnhofsvorplatz, danach wie immer Spanferkelessen im Volksheimgarten.
    Zum dritten Mal in Folge gibt es auf Initiative der KJÖ den "Roten Jugendblock" mit jungen KommunistInnen, GewerkschafterInnen und SozialdemokratInnen.
  • Innsbruck: Demonstration zum 1. Mai
    Beginn: 01.05.13 11:00
    Wo: Innsbruck, Landhausplatz
    Beschreibung: Gegen Imperialismus!
    Gegenwärtig nimmt der Kriegskurs der Herrschenden weltweit zu. Militärische Interventionen und Besatzungsregimes zerstören die demokratischen Perspektiven. Unter „humanitären“ Vorgaben wird die Souveränität missliebiger Staaten zerstört, während gleichzeitig diktatorische Regime, die den Interessen des Kapitals dienen, hofiert oder neu aufgebaut werden. Wir sagen: die Befreiung von Unrecht und Unterdrückung kann nur das Werk der davon betroffenen Menschen selbst sein! Nein zum Kriegskurs! Gegen die Militarisierung der Politik und der Grenzen!

    Gegen Sparpolitik!
    Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist in einer schweren Krise. Die Kosten dieser Krise werden den Beschäftigten, Erwerbslosen, PensionistInnen, Frauen und der Jugend aufgebürdet. Österreich und die anderen EU-Staaten beugen sich den Interessen der Banken und Konzerne und setzen eine radikale Spar- und Belastungspolitik auf dem Rücken der arbeitenden Menschen um. Der bald in Kraft tretende EU-Fiskalpakt und der sog. Permanente Rettungsschirm werden den Druck noch erhöhen, die sozialen Rechte und Errungenschaften der Beschäftigten zu zerstören und weiteren Sozialabbau voranzutreiben. Wir sagen NEIN zur Sparpolitik! Keinen Cent für die Verursacher der Krise! Für die kompromisslose Verteidigung unserer Rechte!

    Gegen Rassismus!
    Über Jahre sind die Fremdengesetze in Österreich immer weiter verschärft, das Asylrecht immer mehr ausgehöhlt worden. Rassistische Propaganda und Hetze darf ungestraft verbreitet werden. An den Aussengrenzen der EU sterben täglich Flüchtlinge. Deshalb: Weg mit den Fremdengesetzen! Gesichertes Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Nationalität!

    Gegen Krieg!
    Gegenwärtig nimmt die Kriegsgefahr weltweit zu. Die demokratischen Aufbrüche im Nahen und Mittleren Osten werden von den herrschenden imperialen Eliten mit militärischen Interventionen und Besatzungsregimes beantwortet. Unter „humanitären“ Vorgaben wird die Souveränität missliebiger Staaten zerstört, während gleichzeitig diktatorische Regime, die den Interessen des Kapitals dienen, hofiert oder neu aufgebaut werden. Wir sagen: die Befreiung von Unrecht und Unterdrückung kann nur das Werk der davon betroffenen Menschen selbst sein! Nein zum Kriegskurs! Gegen die Militarisierung der Politik und der Grenzen!

    Solidarität und Widerstand!
    Immer mehr Menschen spüren: so kann es nicht weitergehen. Das herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist nicht in der Lage, humane Bedürfnisse zu befriedigen, sondern bringt mehr und mehr Ungerechigkeit, Kriege und Unterdrückung hervor. Brechen wir die Macht der Banken und Konzerne! Bauen wir gemeinsam eine andere Welt auf, die auf Solidarität und Gleichheit, echter Demokratie und wirtschaftlicher Gerechtigkeit beruht. Eine Welt ohne Kapitalismus und Imperialismus, ohne Diskriminierung, Repression und AusgrenzuGegen Sozialabbau!
    Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist in einer schweren Krise. Die Kosten dieser Krise werden den Beschäftigten, Erwerbslosen, PensionistInnen, Frauen und der Jugend aufgebürdet. Die EU-Staaten beugen sich den Interessen der Banken und Konzerne und setzen eine radikale Spar- und Belastungspolitik auf dem Rücken der arbeitenden Menschen um. An Ländern wie Griechenland wird vorexerziert, was auch hierzulande droht. Wir sagen NEIN zum Sozialabbau! Keinen Cent für die Verursacher der Krise! Für die kompromisslose Verteidigung unserer Rechte!

    Gegen Rassismus!
    Über Jahre sind die Fremdengesetze in Österreich immer weiter verschärft, das Asylrecht immer mehr ausgehöhlt worden. Rassistische Propaganda und Hetze nimmt zu und bleibt zumeist ungestraft. An den Aussengrenzen der EU sterben täglich Flüchtlinge. Deshalb: Weg mit den Fremdengesetzen! Gesichertes Bleiberecht für alle! Gleiche Rechte für alle Menschen, unabhängig von Herkunft und Nationalität!

    Gemeinsam solidarisch auf die Straße!
    Immer mehr Menschen spüren: so kann es nicht weitergehen. Das herrschende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem ist nicht in der Lage, humane Bedürfnisse zu befriedigen, sondern bringt mehr und mehr Ungerechigkeit, Kriege und Unterdrückung hervor. Brechen wir die Macht der Banken und Konzerne! Bauen wir gemeinsam eine andere Welt auf, die auf Solidarität und Gleichheit, echter Demokratie und wirtschaftlicher Gerechtigkeit beruht. Eine Welt ohne Kapitalismus und Imperialismus, ohne Diskriminierung, Repression und Ausgrenzung.
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  • Salzburg: Kuba und der revolutionäre Prozess in Lateinamerika
    Beginn: 03.05.13 17:00
    Wo: Salzburg - GesWi, HS381, Rudolfskai 42
    Beschreibung: GesWi, HS381, Rudolfskai 42,
    17:00 Empfang mit leckerem Cuba Libre
    17:30 Beginn der Veranstaltung
    Diskussion mit dem Botschafter der Republik Kuba Juan Carlos Marsan Aguilera sowie mit dem Vorsitzenden der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft Michael Wögerer.
    Veranstalterinnen sind KSV und KJÖ
    Nähere Infos folgen.
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  • Wien: Stammtisch - Das muss knallen!
    Beginn: 04.05.13 19:00
    Wo: Wien: OABV-Lokal - Rankgasse / Ecke Huttengasse (U3 Ottakring)
    Beschreibung: Stammtisch: ab 19:00 gibt's die neuesten Infos aus der wunderbaren Welt des Widerstands, Berichte von Aktionen und Einladungen zum Mitgestalten und Mitmachen. Versprechen können wir spannende Gespräche, Witzeleien auf (manchmal) hohem Niveau und großartige Musik. Auch “ein, zwei” Bier stehen am Programm.

    Ein revolutionärer Pubquiz wird eure grauen Zellen zum Brodeln bringen!

    In diesem Sinne: Hoch die Tassen, nieder die Klassen!
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  • Graz: Zeitzeugengespräch mit Widerstandskämpferin Maria Cäsar
    Beginn: 07.05.13 18:00
    Wo: Uni Graz, Heizhaus, Hörsaal 12.01
    Beschreibung: “Ungerechtigkeiten habe ich nie ausgehalten.”

    Die 92-Jährige antifaschistische Widerstandskämpferin Maria Cäsar wurde 1939 von der GESTAPO verhaftet und wurde von den Nazis 14 Monate inhaftiert, später flüchtete sie nach Jugoslawien um ihr Leben zu retten. Am 7. Mai erzählt sie über ihr bewegtes Leben.

    Maria Cäsar ist - leider - die letzte steirische Widerstandskämpferin, die noch öffentlich auftreten kann, nicht zuletzt deshalb wollen wir euch die Veranstaltung mit dieser beeindrucken, mutigen und starken Frau besonders ans Herz legen
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  • Innsbruck: 8. Mai, Tag der Befreiung
    Beginn: 08.05.13 19:00
    Wo: Innsbruck - Landhausplatz / Gumppstraße 36
    Beschreibung: Wer nicht feiert, hat verloren!

    Am 8. Mai kapitulierte die faschistische Wehrmacht bedingungslos. Nach 12 Jahren war die faschistischer Diktatur besiegt, der Million von Menschen durch Krieg und industriellen Massenmord zum Opfer fielen.

    Aus diesem Anlass feiern wir die Befreiung von Krieg und Faschismus und gedenken all jenen, die im Kampf gegen die faschistische Barbarei ihr Leben lassen mussten.

    Demo, 19 Uhr, Landhausplatz
    Party, 20:30, Gumppstraße 36
91011
  • Linz/Mauthausen: Antifa-Wochenende
    Beginn: 11.05.13 00:00
    Wo: Linz / Mauthausen
    Beschreibung: Besichtigung KZ-Mauthausen, Antifa-Vortrag und Befreiungsfeiern

    Der 8. Mai ist für uns als Tag der Befreiung vom Faschismus ein Grund zur Freude. Rund um dieses Datum wird zugleich der Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen am 5. Mai 1945 gedacht, das zum Inbegriff der furchtbaren Verbrechen des NS-Faschismus auf österreichischem Boden wurde.

    Aber noch heute, gerade unter den Bedingungen der gegenwärtigen kapitalistischen Krise, haben rechte und faschistische Kräfte europaweit Zulauf. Darum verbinden wir die Erinnerung an die Opfer des Faschismus mit unserem Engagement gegen autoritäre, rassistische und nationalistische Strömungen heutzutage.

    Die Kommunistische Jugend Österreichs organisiert daher am Wochenende 11./12. Mai eine Besichtigung des ehemaligen Konzentrationslagers Mauthausen, einen Vortrag über Neofaschismus heute und nimmt an den Befreiungsfeiern in Mauthausen teil, wo wir auch den ermordeten Mitgliedern unserer Vorgängerorganisation, dem Kommunistischen Jugendverband (KJV), gedenken. Wir laden dich herzlich ein, dieses Wochenende mit uns zu verbringen!


    Programm:

    Samstag, 11. Mai:

    ★ Besichtigung der KZ-Gedenkstätte Mauthausen: Im Konzentrationslager Mauthausen waren zwischen 1938 und 1945 mehr als 200.000 Personen aus ganz Europa inhaftiert, etwa die Hälfte wurde dort ermordet. Die KZ-Gedenkstätte Mauthausen soll die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der österreichischen Geschichte wach halten.

    ★ "Let's talk about Nazis": Vortrag von Wolfgang Purtscheller, anschließend Auflegerei
    Wolfgang Purtscheller, Journalist und Buchautor, informiert über die Aktivitäten der österreichischen Neonazis, weist auf die Gefahren der so genannten „Neuen Rechten“ hin und deckt deren Verstrickungen zu legal existierenden Organisationen und Parteien auf.

    ★ Anschließend Auflegerei mit DJ.
    Samstag, 11. Mai 2013
    um 19:00 Uhr im ÖGJ Jugendcafe Leonding


    Sonntag, 12. Mai:

    ★ Teilnahme an den Befreiungsfeiern
    Gemeinsam mit tausenden Menschen werden wir den im Konzentrationslager Mauthausen Gefangenen und Ermordeten gedenken.


    Anmeldung: kjoe@kjoe.at
    Mehr Details nach der Anmeldung.
  • Innsbruck: Rassismus is uns z‘hårt! - das Tiroler Festival gegen Rassismus
    Beginn: 11.05.13 19:00
    Wo: Livestage, Andechtsstr. 67a
    Beschreibung: ... weil wir lieber solidarisch als arisch sind!
    ... weil die rechte Hetze keine Probleme löst!
    ... weil wir uns nicht auseinanderdividieren lassen!
    ... weil die Grenzen nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten verlaufen!
    ... weil Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist!

    ...mit:

    Rotzpipn
    http://www.myspace.com/rotzpipn

    ANALphabeten
    http://www.myspace.com/dieanalphabeten

    Enduring Freedom
    myspace.com/enduringfreedommusic


    VVK 5€ / AK 8€


    Mach deine Wut zu Widerstand -
    engagiere dich gegen Rechtsextremismus und Rassismus!"
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