Die KJÖ Steiermark startet mit Beginn des Schuljahres 2011/2012 eine Unterschriftenaktion zum LehrerInnen-Feedback. Bereits im Landtagswahlkampf 2010 bekannten sich VertreterInnen aller steirischen Landtagsparteien zu dieser Forderung, geschehen ist bisher wenig. Um die Breite dieses Anliegens unter den SchülerInnen nochmals zum Ausdruck zu bringen, wollen wir nun 2.500 Unterschriften sammeln. Am Ende der Kampagne soll die Einführung eines verpflichtenden LehrerInnen-Feedbacks an allen steirischen Schulen stehen.

LehrerInnen-Feedback: Was ist das?

Unfaire Schularbeiten? Ungerechte Behandlung im Unterricht? Undurchsichtige Notenvergabe? Das kommt uns SchülerInnen nur zu bekannt vor. Aber Möglichkeiten uns dagegen zu wehren haben wir kaum. Demokratie ist in vielen Schulen noch immer ein Fremdwort. Daran wollen wir etwas ändern! Ein wichtiger Schritt für die Verbesserung der Schule ist die Einführung eines LehrerInnen-Feedbacks. Dieses LehrerInnen-Feedback soll verpflichtend an allen Schulen durchgeführt werden. Damit können wir unsere Meinung zum Unterricht sagen und die LehrerInnen bekommen so Rückmeldung über Probleme sowie Verbesserungsvorschläge für ihren Unterricht. Damit ist das LehrerInnenfeedback ein wichtiger Beitrag zu mehr Demokratie in der Schule sowie zur Verbesserung der Unterrichtsqualität!

Und wie geht das?

Die Idee ist einfach: SchülerInnen und LehrerInnen erarbeiten gemeinsam einen Fragebogen über Unterricht, Inhalte und Stoffvermittlung. Dieser Fragebogen wird dann vom Lehrpersonal ausgeteilt und von den SchülerInnen anonym ausgefüllt. Mit der gemeinsamen Auswertung sollen schließlich
Lösungen für einen besseren Unterricht gefunden werden.

Ein solches Feedback ist in vielen Bundesländern bereits üblich, in der Steiermark dauert die Einführung nun aber schon viel zu lange. Um diesen Prozess zu beschleunigen, sammeln wir nun Unterschriften um Druck auf die Politik auszuüben.

Ist das alles?

Nein! Unser Schulsystem ist aus dem vorvorigen Jahrhundert und die Kaputt-Sparpolitik der Regierung macht alles noch schlimmer. Mit einer Umverteilung des gesellschaftlichen Reichtums wäre aber ein sozialeres und demokratischeres Schulsystem ohne Probleme finanzierbar. Dafür müssen wir uns zusammenschließen und für unsere Interessen eintreten!

Wie du mithelfen kannst:

  • Unterschreibe für die Einführung eines verpflichtenden LehrerInnen-Feedbacks in der Steiermark!
  • Sammle Unterschriften in deiner Schule und schick die Unterschriftenbögen an uns (KJÖ Steiermark, Lagergasse 98a, 8020 Graz)! Unterschriftenbögen zum selbst ausdrucken kannst du hier downloaden.
  • Tritt der Facebook-Gruppe LehrerInnen-Feedback: Jetzt! bei und lade deine FreundInnen ein!
  • Komm beim Vernetzungstreffen vorbei: Freitag, 23.9. um 16 Uhr im Volkshaus, Lagergasse 98a, 8010 Graz.
  • Weitere Treffen werden im Internet bekannt gegeben.

Weitere Widerstandstipps:

  • Im Schulunterrichtsgesetz (SchUG) könnt ihr eure Rechte nachlesen: Wehrt euch gegen Ungerechtigkeiten!
  • Vernetzt euch mit euren KollegInnen, Klassen- und SchulsprecherInnen: Diskutiert die Missstände an eurer Schule und plant Gegenaktivitäten! SchülerInnenversammlungen, kritische Schulzeitungen, Leserbriefe oder Unterschriftenlisten haben schon so manche Schulleitung zum Einlenken gebracht.
  • Beteiligt euch an Bildungsprotesten, Demonstrationen und Schulstreiks!
  • Organisiert euch, besorgt euch die Broschüre zur Kampagne Mach deine Wut zu Widerstand und nehmt Kontakt mit uns auf!

Download: Petition Lehrerinnenfeedback

Termine

November  2014
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Veranstaltung am 10. November 2014
  • Wien: Marx vs. Foucalt - Was ist kritisches Denken?
    Beginn: 10.11.14 19:45
    Wo: Wien: Hörsaal B, Unicampus
    Beschreibung: Vortrag und Diskussion mit Werner Seppmann

    Was ist kritisches Denken?
    Kritische Selbstansprüche sind weit verbreitet. Es gibt kaum Stellungnahmen in Wissenschaft und Kultur, die sich nicht als „kritisch“ darzustellen wüßten. Aber wird auch nur ansatzweise gehalten was versprochen wird? Geht man der Sache auf den Grund,
    wird schnell deutlich, dass nur selten die die Selbdeklarationen mit entsprechenden theoretischen Anstrengungen korrespondieren.
    In exemplarischer Weise ist das bei der „Machttheorie“ Foucaults der Fall, die in aller Munde ist und von der behauptet wird,
    dass sie der marxistischen Gesellschaftskritik überlegen sei. Aber kann davon wirklich die Rede sein, wenn durch den theoretischen
    Ansatz Foucault es gleichzeitig tabuisiert wird, über konkrete Machtstrukturen zu reden: Weder werden sie empirisch ausgeleuchtet,
    noch die tatsächlichen Formen der Herrschaftsreproduktion thematisiert.

    Von Werner Seppmann ist zum Thema u.a. das Buch „Das Ende der Gesellschaftskritik. Die Postmoderene als Realität und Ideologie“ (2000) erschienen. 2015 erscheint: „Was ist kritisches Denken. Zwischen Marx und Foucault“.

    Werner Seppmann (geb. 1950) hat nach Berufstätigkeit und »zweitem Bildungsweg« Sozialwissenschaften und Philosophie studiert. Langjährige Zusammenarbeit mit Leo Kofler. Ehemaliges Vorstandsmitglied der Marx-Engels-Stiftung. Ehemaliger Mitherausgeber der Marxistischen Blätter. Zahlreiche Veröffentlichungen zur Sozialstrukturanalyse, Marxismusforschung, Dialektischen Philosophie, Ideologietheorie, Kritischen Gesellschaftstheorie, Klassenanalyse und Kultursoziologie.
    Wichtigste Veröffentlichungen: Struktur und Subjekt (1991), Subjekt und System (1993), Dialektik der Entzivilisierung (1995), Gescheiterte Moderne? (2002), Die Aktualität der Kapitalismuskritik (2002), Ausgrenzung und Ausbeutung (2004), Krise ohne Widerstand? (2010), Die verleugnete Klasse - Arbeiterklasse heute (2011), Risiko-Kapitalismus : Krisenprozesse, Widerspruchserfahrungen und Widerstandsperspektiven (2011), Subjekt und System - Der lange Schatten des Objektivismus (2011), Dialektik der Entzivilisierung. Krise, Irrationalismus und Gewalt (2011).
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Veranstaltung am 13. November 2014
  • Traiskirchen: Rassismus nein danke!
    Beginn: 13.11.14 18:00
    Wo: Traiskirchen: gegenüber Hauptplatz
    Beschreibung: Kundgebung in Traiskirchen:
    RASSISMUS NEIN DANKE!
    Für menschenwürdige Flüchtlingspolitik.

    InitiatorInnen:
    Sozialistische Jugend Niederösterreich, Offensive gegen Rechts, KJÖ – Kommunistische Jugend Österreichs, AKS Niederöstereich, Asyl in Not - Unterstützungskomitee für politisch verfolgte Ausländer/innen, Jg Niederösterreich, Linkswende VSStÖ - Verband sozialistischer Studentinnen und Studenten

    Traiskirchen ist Symbolort der gescheiterten österreichischen Flüchtlingspolitik. Flüchtlinge werden entweder in überfüllten Massenlagern oder fernab der Zivilisation, abgeschottet von der Gesellschaft, untergebracht. Doch anstatt diese Versäumnisse anzuprangern und für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik zu werben, versucht die Strache-FPÖ die Situation in Traiskirchen mit ihrem „Protest“ parteipolitisch zu missbrauchen. Statt die Innenministerin zum Handeln zu bewegen, hetzt Straches Niederösterreich-Marionette Höbart gegen Flüchtlinge, indem er diese als „Höhlenmenschen“ beschimpft. Wir haben rassistische Stimmungsmache auf dem Rücken von Schwächeren satt! Wir werden nicht still dabei zusehen, wenn Strache in Traiskirchen seine menschenverachtenden Parolen schwingt!
    Wir treten für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik ein – dafür wollen wir ein Zeichen setzen!

    Sei dabei und unterstütz uns!

    Kundgebung in Traiskirchen
    RASSISMUS NEIN DANKE!
    Für menschenwürdige Flüchtlingspolitik.
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Veranstaltung am 14. November 2014
  • Wien: SympathisantInnentreffen
    Beginn: 14.11.14 17:30
    Wo: Wien: Käuzchen (Gardegasse 8)
    Beschreibung: Wenn Du Dir bisher noch nicht ganz sicher warst, ob Du bei uns mitmachen magst, weil Du eigentlich gar nicht weißt, was wir so machen oder für welche Ziele wir eigentlich eintreten, hast Du nächsten Freitag die Gelegenheit, uns in entspannter Atmosphäre kennenzulernen. Interesse? Dann komm einfach vorbei und lern uns kennen. Wir würden uns jedenfalls riesig freuen!
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Veranstaltung am 21. November 2014
  • Wien: Es reicht! Löhne und Gehälter rauf! Mieten und Preise runter!
    Beginn: 21.11.14 17:00
    Wo: Wien: Keplerplatz
    Beschreibung: 17:00 - Auftaktorte für den Sternmarsch: Keplerplatz, Wallensteinplatz, Praterstern

    19:00 - Abschlusskundgebung am Schwedenplatz

    Das reichste 1 % besitzt 38% des Vermögens! – aber die Preise sind hierzulande weit höher als z.B. in Deutschland.
    Die unteren 50% besitzen keine Häuser oder Wohnungen – Aber die Mieten sind seit 2005 stärker gestiegen als die Einkommen
    Die Unternehmen horten Milliarden und schütten Gewinne an Aktionäre aus – Aber mindestens seit 2010 sinken die netto Reallöhne/gehälter!

    Österreich ist ein reiches Land. Nur haben die wenigsten etwas davon. Dass sich „Leistung lohnt” ist eine Lüge: KindergärtnerInnen, Handelsangestellte, Krankenpflegepersonal – sie alle leisten viel, verdienen aber wenig. Überall werden Jobs abgebaut, auf jede offene Stelle kommen 13 Arbeitslose.
    Eine brauchbare Lehrstelle – oder überhaupt eine – zu bekommen ist fast unmöglich. Gleichzeitig werden die Reichen immer reicher und bedienen sich auf unsere Kosten wie die Korruptionsskandale zeigen. Und wenn sie sich verspekulieren, dann springt der Staat ein und rettet sie mit unseren Steuergeldern.

    Um davon abzulenken, dass sie alle – PolitikerInnen, UnternehmerInnen, BankerInnen – zusammenhalten und sich auf unsere Kosten bereichern, spielen sie das alte Spiel „Teile und Herrsche”. Sie behaupten „die Ausländer” wären schuld, oder sie könnten halt nicht anders, als bei uns zu kürzen. Alles Lüge! Wir sollen für die kapitalistische Krise bezahlen, die wir nicht verursacht
    haben.

    Doch es geht auch anders: Sogar in den USA (in Seattle) wurde durch eine Kampagne von unten der höchste Mindestlohn der Welt erkämpft. In Wien wurden in den 20er Jahren billige Gemeindewohnungen mit dem Geld der Reichen gebaut und damit die Wohnungsnot wirklich bekämpft. Selbst heute, in einer Wirtschaftskrise können Verbesserungen für die „normalen” Leute erreicht werden – wenn wir sie gemeinsam erkämpfen. Denn es kann nicht sein, dass wir unsere Zukunft und unsere Gesundheit für ein System opfern sollen in dem es nur um die Profite weniger geht. Wir wollen ein ordentliches Leben, eine Zukunft, ein System, in dem die Menschen und nicht die Profite im Zentrum stehen!
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Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ), Lagergasse 98a - 8020 Graz, ZVR-Zahl: 372146194