Im Sudan herrscht ein grausamer Konflikt zwischen der Regierung und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF). Letztere eroberten kürzlich weite Teile des Landes und verüben genozidale Massaker an der Zivilbevölkerung. International wird dies als größte aktuelle humanitäre Krise gewertet.
Wird der Konflikt in den Medien als “Bürgerkrieg” bezeichnet, verschleiert dieser Begriff wie so oft das ganze Bild: Auch externe, finanzkräftige Akteure stehen im Hintergrund. Die RSF wollen die sudanesische Regierung stürzen und selbst an die Macht - dies jedoch nicht nur aus Eigeninteresse, sondern auch im Interesse der Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE), von denen sie maßgeblich unterstützt werden.
Der Großteil der Waffen der RSF wird von den VAE geliefert. Ein Sieg der RSF würde die Interessen der Emirate im Sudan stärken, vor allem den regionalen Einfluss und den Zugang zu Bodenschätzen und Landwirtschaft. Der Sudan ist einer der größten Goldexporteure in Afrika. Am Gold, das Dubai und Abu Dhabi ziert, haftet das Blut der sudanesischen Zivilbevölkerung.
Die VAE sind enge regionale Verbündete der USA und Israels. Auch die EU hatte keine Hemmungen, mit den RSF zu kooperieren, obwohl diese schon Anfang der 2000er an genozidalen Verbrechen im Sudan beteiligt waren. So finanzierte die EU die RSF, als Letztere noch am Grenzschutz des Sudans beteiligt waren, um Migrationsbewegungen nach Europa unter Waffengewalt zu stoppen.
Unsere Solidarität gilt dem sudanesischen Volk, das der genozidalen Aggression der RSF ausgesetzt ist. Auch in Österreich braucht es Widerstand gegen den Genozid am sudanesischen Volk!
Hoch die internationale Solidarität!
Freiheit für den Sudan!
Raus mit RSF und VAE aus dem Sudan!



